Glücksburg / Ostsee

(Bahnhof Flensburg)

Fachbereiche: Physik, Chemie, alternative Energiegewinnung, Dritte Welt

 

In dem reizvoll an der Flensburger Förde gelegenen Badeort Glücksburg ist etwas Besonderes geschaffen worden, noch bevor die Energiefrage das vorherrschende Thema in unserem Land wurde: Ein Energie-Erlebnispark. Wie das geht? Ganz einfach - der Begriff Energie wird in seinen verschiedensten Erscheinungsformen dadurch vorgestellt, dass man in vielen Beispielen auf spielerische Art mit ein aktiver Teil der Energiegewinnung ist, was auch im Film zu sehen ist. Reizvoll für junge Leute und Schulklassen, die dort mit vollem Programm mehrere Tage in einem hier vorgestellten ausgeklügelten Energiesparhaus übernachten und sich dabei aktiv auch mit Energie- und Ernährungsfragen der Dritten Welt beschäftigen können.

 

*Bitte beachten: Die am Ende des Films gezeigten YouTube-Bilder haben nichts mit der Initiative "Trips mit Grips" zu tun.


Gleich am Anfang des Energie-Erlebnisparks steht eine wie mit silbernen Spiegeln ausgestattete glänzende Vorrichtung mit einem Aufsatz genau in der Mitte. Das ist ein Kollektor, der die Kraft der Sonnenstrahlen genau in der Mitte konzentriert und somit Temperaturen schafft, mit denen Essen gekocht und gebraten werden kann. Ideal als Ersatz für aufwendige Feuer-Kochstellen in der sonnenreichen aber stromlosen afrikanischen Steppe und anderswo. Gruppen können auch mit Hilfe einer vorhandenen Lehmgrube selbst durch kleine Bauten die wiederentdeckte energiesparende Wirkung des Lehms entdecken - so wie das früher bei den Fachwerkhäusern schon der Fall war. Außerdem wird den jungen Leuten durch eigenes Tun die Arbeits- und Energieformen der Dritten Welt klar gemacht. Selbstverständlich, dass der Erlebnispark auch eine eigene Windkraft- sowie eine große Photovoltaikanlage für die Demonstration unabhängiger Energiegewinnung hat. 

 

Wer schon in Glücksburg ist, wird natürlich auch den schönen kleinen Strand besuchen, sich das weithin bekannte reizvolle Wasserschloss ansehen, woher ja auch der zweite Teil des Ortsnamens kommt. Unklar, woher der erste Wortteil „Glück“ kommt - vielleicht findet man das ja dann im Glücksburger Rosarium, das eines der größten Deutschlands ist. Oder bei einer abwechslungsreichen Wanderung entlang an Wald und See der Flensburger Förde.